{"id":846,"date":"2020-02-12T16:21:24","date_gmt":"2020-02-12T16:21:24","guid":{"rendered":"http:\/\/theater1882.de\/?page_id=846"},"modified":"2020-02-12T16:21:24","modified_gmt":"2020-02-12T16:21:24","slug":"chronik-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/theater1882.de\/?page_id=846","title":{"rendered":"Chronik"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"p1\"><span class=\"s1\"><b>Aus der Geschichte des Theatervereins \u201eEinigkeit 1882\u201e Siersdorf<\/b><\/span><\/h2>\n<p class=\"p2\"><span class=\"s1\">Eine Zusammenfassung bis zum 125j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um 2007<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Der Theaterverein wurde im Jahre 1882 in der Gastst\u00e4tte Peter Josef Braun in der <\/span><span class=\"s1\">Bettendorfer Stra\u00dfe, sp\u00e4ter Fuchs, dann Matern, gegr\u00fcndet. Man gab dem Verein den Namen <\/span><span class=\"s1\">\u201eEinigkeit\u201c. <\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Die Gr\u00fcnder waren: <\/span><span class=\"s1\">Reiner Knipprath,&nbsp;<\/span><span class=\"s1\">Mathias Thelen, <\/span><span class=\"s1\">Arnold Ritterbeck, <\/span><span class=\"s1\">Jakob von der Hagen, <\/span><span class=\"s1\">Matthias Ritterbeck, <\/span><span class=\"s1\">Josef Weidenhaupt.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">In den ersten Jahren nach der Vereinsgr\u00fcndung fanden Theaterauff\u00fchrungen in dem \u00fcber der <\/span><span class=\"s1\">Gastst\u00e4tte Braun liegenden kleinen Saal statt. Zwei bis drei Spiele f\u00fchrte der Theaterverein <\/span><span class=\"s1\">j\u00e4hrlich auf und erfreute damit die B\u00fcrger, die dicht gedr\u00e4ngt dort sa\u00dfen, wenn der Vorhang <\/span><span class=\"s1\">\u201ehochgezogen\u201c wurde. Wer auch nur etwas sp\u00e4ter kam, der konnte gewiss sein, dass es keinen <\/span><span class=\"s1\">Platz mehr fand, nicht einmal einen Stehplatz. Als Eintrittsgeld musste man&nbsp; 50 Pfennig <\/span><span class=\"s1\">entrichten.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Was wurde aufgef\u00fchrt?<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Es waren zumeist Spiele religi\u00f6sen oder b\u00e4uerlichen Inhalts. Einige Titel: <\/span><span class=\"s1\"><i>Das Vater unser, Der Turmgeist von Grauenburg , Der ist meiner nicht wert , Genoveva <\/i>und <\/span><span class=\"s1\"><i>Die R\u00e4uber vom Niederrhein. <\/i><\/span><span class=\"s1\">Im Jahre 1900 hatte der Verein schon 47 Aktive, 7 Ehrenmitglieder, wie ein noch <\/span><span class=\"s1\">vorhandenes Vereinsbuch ausweist. <\/span><span class=\"s1\">Dort steht auch geschrieben:<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Protokoll vom 5. August 1900 : <\/span><span class=\"s1\">\u201eSodann wurde die Versammlung kurz geschlossen und es ging an des Gerstensaftes <\/span><span class=\"s1\">Zauberkraft.\u201c Nach dem Vereinsbeschlu\u00df vom 2. September 1900 hei\u00dft es weiter: \u201eEs darf sich <\/span><span class=\"s1\">kein Mitglied ohne weiteres von einer Versammlung entfernen, bis der Herr Pr\u00e4sident sagt: Wir <\/span><span class=\"s1\">wollen die Versammlung schlie\u00dfen und ein Vaterunser f\u00fcr die verstorbenen Mitglieder beten.\u201c<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Erw\u00e4hnenswert ist ebenso, dass der Theaterverein bei der Fronleichnamsprozession die Tr\u00e4ger <\/span><span class=\"s1\">des Baldachins sowie noch je einen Tr\u00e4ger f\u00fcr zwei zu tragende Kerzen und eine Kirchenfahne <\/span><span class=\"s1\">stellte. <\/span><span class=\"s1\">Proben, Auff\u00fchrungen und Versammlungen wechselten Jahr f\u00fcr Jahr miteinander ab. Auch <\/span><span class=\"s1\">Theaterwettstreite bei den nun immer zahlreicher werdenden ausw\u00e4rtigen Theatervereinen <\/span><span class=\"s1\">wurden besucht. <\/span><span class=\"s1\">Man ging zu Theaterwettstreiten in Baesweiler, Bardenberg, Beggendorf, Ederen, Euchen, <\/span><span class=\"s1\">Hoengen, Koslar, Langweiler, Laurenzberg, Loverich, Lohn, Noppenberg, Oidtweiler, Setterich, <\/span><span class=\"s1\">Schaufenberg, Schleiden und Warden. Wettstreite hielt der Verein auch im Siersdorf ab, wozu <\/span><span class=\"s1\">die ausw\u00e4rtigen Vereine geladen wurden.<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Das brachte eine Menge Arbeit mit sich, f\u00fcr die man sich aus den Einnahmen manches Mal eine <\/span><span class=\"s1\">kleine Entsch\u00e4digung in Form von Bier zugute kommen lie\u00df. Bezeichnend daf\u00fcr ist eine <\/span><span class=\"s1\">herausgegriffene Eintragung aus dem alten Protokollbuch, die hier wiedergegeben sei: <\/span><span class=\"s1\">\u201eDann wurde der Preis von Stetternich verlost. W\u00e4hrenddessen wurde immer in gem\u00fctlichem, <\/span><span class=\"s1\">durch Deklamationen und Liedern erheiterten Sinne getrunken, bis die F\u00e4sser leer waren. <\/span><span class=\"s1\">Alsdann schloss der Herr Pr\u00e4sident die Versammlung.\u201c<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Wenn der Vereinswirt den Mitgliedern f\u00fcr die n\u00e4chste Sitzung ein F\u00e4sschen Bier versprach, was <\/span><span class=\"s1\">gar nicht so selten vorkam, so wurde dies fein s\u00e4uberlich ins Protokoll aufgenommen, auf dass es <\/span><span class=\"s1\">gar nicht in Vergessenheit geriet. Oft wurde auf einer Versammlung auch der Beschluss zu einem <\/span><span class=\"s1\">\u201eBiertrinken\u201c gefasst, welches dann sonntags nachmittags um f\u00fcnf Uhr seinen Anfang nahm. <\/span><span class=\"s1\">Wie aus dem erhaltenen Vereinsbuch zu lesen ist, wurde im Jahre 1900 eine Vereinsfahne <\/span><span class=\"s1\">angeschafft und eingeweiht. Bei diesem Fest standen 2 Zelte auf einer Wiese an der <\/span><span class=\"s1\">M\u00fchlenstra\u00dfe; ein Zelt f\u00fcr das Theaterspiel, ein Zelt \u201ezum fr\u00f6hlichen Tanze.\u201c Allein an <\/span><span class=\"s1\">Eintrittsgelder kamen 348 Goldmark zusammen. Der Schankwirt der Zelte musste dem Verein <\/span><span class=\"s1\">nochmals 290 Goldmark zahlen. <\/span><span class=\"s1\">Am 2. M\u00e4rz 1913 wurde das Vereinslokal zur Gastst\u00e4tte Franz Thoma, heute Annelie Thoma, <\/span><span class=\"s1\">verlegt und im dem dortigen neuen gr\u00f6\u00dferen Saal Theater gespielt.<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">W\u00e4hrend des 1. Weltkrieges erlosch jede Vereinst\u00e4tigkeit. Die Kassengelder wurden f\u00fcr <\/span><span class=\"s1\">Geschenkp\u00e4ckchen an die eingezogenen Mitglieder vollst\u00e4ndig ausgegeben. <\/span><span class=\"s1\">Im Jahre 1919 begann man von neuem. <\/span><span class=\"s1\">Aus einer Versammlungsniederschrift vom 6. April 1919 entnehmen wir folgende Notiz: <\/span><span class=\"s1\">\u201eDann wurde einstimmig beschlossen, ein Hauptst\u00fcck, zwei Lustst\u00fccke und einen Einakter in <\/span><span class=\"s1\">Angriff zu nehmen und die Rollen an die Mitglieder zu verteilen. Der Einakter soll eventuell als <\/span><span class=\"s1\">Wettstreitschlager in Frage kommen.\u201c<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Es ging in der gewohnten Art weiter. Auch hier einige Titel von Theaterst\u00fccken :<\/span><span class=\"s1\"><i>Der Dornenkranz einer Mutter , Allerseelennacht , Steine am Lebensweg , Der Strom, <\/i><\/span><span class=\"s1\"><i>Der Erbf\u00f6rster, Schuldig.<\/i><\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">1932 feierte der Verein das Jubil\u00e4um seines 50j\u00e4hrigen Bestehens mit einem Festzug, <\/span><span class=\"s1\">theaterspielen auf der Wiese hinter dem Saal Thoma und einem gro\u00dfen Festball. <\/span><span class=\"s1\">Ein besonderes Ereignis. <\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Bei einem Wettstreit in D\u00fcren gewann der Verein mit dem Lustst\u00fcck <i>Einer mu\u00df heiraten <\/i>den <\/span><span class=\"s1\">Ehrenpreis, den 1. Herrenpreis, den 1. Damenpreis und den Regiepreis. Gespielt wurde das <\/span><span class=\"s1\">Lustst\u00fcck von Jakob Jordans, Franz Jordans, Helene Jordans und Christel Eichler. An diesem <\/span><span class=\"s1\">Wettstreit nahmen insgesamt 21 Vereine teil. <\/span><span class=\"s1\">Bei diesen Erfolgen war es nicht verwunderlich, dass der Verein bei seinen zahlreichen <\/span><span class=\"s1\">Auff\u00fchrungen in Siersdorf regen Zuspruch hatte.<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">1936 erwarb der Verein seine 2. Vereinsfahne, da die erste unansehnlich geworden war. Auf <\/span><span class=\"s1\">einer Seite der neuen Fahne waren als Symbol der Einigkeit zwei verschlungene H\u00e4nde vor der <\/span><span class=\"s1\">aufgehenden Sonne und auf der anderen der Kopf Friedrich Schillers abgebildet. <\/span><span class=\"s1\">Der 2. Weltkrieg unterbrach das Vereinsleben wiederum. Nach Kriegsende war von den <\/span><span class=\"s1\">Kulissen, Textb\u00fcchern, Fahnen und sonstigem Inventar nichts mehr erhalten. <\/span><span class=\"s1\">Kein Saal f\u00fcr Auff\u00fchrungen war mehr vorhanden. Unter pers\u00f6nlichen materiellen Opfern der <\/span><span class=\"s1\">Mitglieder wurden die ersten Voraussetzungen zum Theaterspiel wieder geschaffen. Es wurde in <\/span><span class=\"s1\">Baesweiler gespielt, wo noch S\u00e4le erhalten waren. Gerade nach diesem Krieg brauchten und <\/span><span class=\"s1\">suchten die Menschen Unterhaltung und so wanderten viele Siersdorfer ihrem Verein nach, wenn <\/span><span class=\"s1\">im benachbarten Ort eine Auff\u00fchrung des Siersdorfer Theatervereins stattfand.<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">W\u00e4hrend der Vorweihnachtszeit 1954 wurde das erste M\u00e4rchen <i>Der B\u00e4renh\u00e4uter<\/i> einstudiert. <\/span><span class=\"s1\">Neuland! Es sollte Tradition werden. In jedem Jahr folgte ein M\u00e4rchenspiel. <\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Am sehr hei\u00dfen Sonntag des Johannes-Kirmes 1957 feierte der Verein sein 75j\u00e4hriges Bestehen. <\/span><span class=\"s1\">Beim gro\u00dfen historischen Festzug unter Mitwirkung befreundeter Vereine zogen Herolde, <\/span><span class=\"s1\">Landsknechte, Ritter zu Pferde, Burgfr\u00e4ulein, Burgherren und viele Gruppen aus bekannten <\/span><span class=\"s1\">Theaterszenen auf. Ein Festabend mit Jubilarehrung, Theaterspiel, Tanz und Vorstellung der 3. <\/span><span class=\"s1\">Vereinsfahne gaben dem Fest einen w\u00fcrdigen Verlauf.<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Aber zur\u00fcck zu der neu geborenen Tradition der M\u00e4rchenspiele, die bis heute noch andauert. <\/span><span class=\"s1\">Mehrere M\u00e4rchen wurden auch in Aldenhoven und Setterich aufgef\u00fchrt. Ein Kinderballett, <\/span><span class=\"s1\">gegr\u00fcndet 1962, verhalf den Auff\u00fchrungen bis zu ihrer Aufl\u00f6sung im Jahre 1971 zu noch mehr <\/span><span class=\"s1\">Anziehungskraft. Gespielt wurde auf der riesigen B\u00fchne des Kasinosaals. Die Gr\u00f6\u00dfe und die <\/span><span class=\"s1\">Ausstattung lie\u00dfen nun keine W\u00fcnsche mehr offen. Ob es Lichteffekte, Nebelschwaden oder <\/span><span class=\"s1\">einfach die wunderbar gemalten Kulissen hatten es den Besuchern angetan. Denn nicht nur die <\/span><span class=\"s1\">Kinder kamen zu den Auff\u00fchrungen, sondern auch viele Erwachsene konnten als Zuschauer <\/span><span class=\"s1\">begr\u00fc\u00dft werden. Es war in diesen Jahren Tradition, dass die Siersdorfer Schule geschlossen zu <\/span><span class=\"s1\">den Auff\u00fchrungen kam, das gilt auch f\u00fcr den Kindergarten. Andere Schulen, Kinderg\u00e4rten und <\/span><span class=\"s1\">ausw\u00e4rtige Vereine schlossen sich dem gro\u00dfen Besucherstrom an. Selbst in der Zeit der <\/span><span class=\"s1\">Energiekrise, als es ein Sonntag-Fahrverbot gab, war der Kasinosaal bis zum letzten Platz gef\u00fcllt. <\/span><span class=\"s1\">Es waren die Aussagekraft und das Geheimnisvolle der aufgef\u00fchrten M\u00e4rchen der Gebr\u00fcder <\/span><span class=\"s1\">Grimm, die diesen Erfolg m\u00f6glich machen. Diesem Repertoire ist der Verein treu geblieben. Bis <\/span><span class=\"s1\">auf wenige Ausnahmen, 1956, 1961, 2002, wurden in Siersdorf M\u00e4rchen gespielt, so dass wir <\/span><span class=\"s1\">stolz sein konnten, mit dem <i>tapferen Schneiderlein <\/i>im&nbsp; Jahre 2006 die 50. M\u00e4rchenauff\u00fchrung <\/span><span class=\"s1\">auf die B\u00fchne gebracht zu haben. Und es wird, sofern die Besuchernachfrage es w\u00fcnscht, noch <\/span><span class=\"s1\">einige Jahre oder Jahrzehnte andauern.<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Einen gro\u00dfen R\u00fcckschlag musste der Verein hinnehmen, als im Zuge der Stilllegung der Grube <\/span><span class=\"s1\">Emil Mayrisch auch das Kasino am 10.04.1996 abgerissen wurde. Der Verein hatte eine vertraute <\/span><span class=\"s1\">und von den Besuchern akzeptierte Spielst\u00e4tte verloren. <\/span><span class=\"s1\">Als neuer Spielort wurde der Pfarrsaal unter der kath. Kirche gefunden. Doch wegen der <\/span><span class=\"s1\">niedrigen H\u00f6he und Beengtheit der B\u00fchne konnten gro\u00dfe Teile der Kulissen und Requisiten nicht <\/span><span class=\"s1\">mehr gebraucht werden. Das hatte wohl mit zur Folge, dass der gewohnte Zuschauerstrom abriss, <\/span><span class=\"s1\">die M\u00e4rchen hatten scheinbar ihre Faszination verloren. Doch es sollte noch schlimmer kommen. <\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Der Pfarrsaal wurde einige Jahre sp\u00e4ter renoviert und umgebaut. Ein Theaterspielen im <\/span><span class=\"s1\">gewohnten Stil auf einer B\u00fchne mit Kulissen war nicht mehr m\u00f6glich. <\/span><span class=\"s1\">So zog der Verein wieder um und spielt seitdem im Saale Thoma. Es wurde eine neue B\u00fchne <\/span><span class=\"s1\">angeschafft, die Kulissenteile aus Holz brauchten nun nur noch zusammengesteckt werden und <\/span><span class=\"s1\">waren somit auch viel leichter zu transportieren. Ganz schnell f\u00fcllte man sich heimisch und setzte <\/span><span class=\"s1\">hier die Tradition des Theaterspielens fort.<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">1982, wiederum zur Sp\u00e4tkirmes, hatte der Verein alle Mitb\u00fcrger eingeladen, zusammen das <\/span><span class=\"s1\">100j\u00e4hrige Bestehen zu feiern. Es wurde ein Zelt gelegt, wo alle Veranstaltungen stattfanden. <\/span><span class=\"s1\">Neben des Festaktes und der Jubilarehrung, dem Tanzabend ist wohl die Varieteveranstaltung am <\/span><span class=\"s1\">Sonntagabend vielen Besuchern auch heute noch in Erinnerung geblieben. <\/span><span class=\"s1\">Aber der Verein hatte anl\u00e4sslich seines Jubil\u00e4ums sich noch etwas weiteres Neues einfallen <\/span><span class=\"s1\">lassen. Es wurde nach langer Zeit wieder ein abendf\u00fcllendes Theaterst\u00fcck aufgef\u00fchrt. Mit dem <\/span><span class=\"s1\">St\u00fcck <i>Der geplatzte Strohwitwer <\/i>&nbsp;sollte eine Tradition beginnen, der der Verein bis heute noch <\/span><span class=\"s1\">treu geblieben ist. N\u00e4mlich die j\u00e4hrliche Auff\u00fchrung eines Lustst\u00fcckes. Das nach wie vor bei der <\/span><span class=\"s1\">Siersdorfer Bev\u00f6lkerung und dar\u00fcber hinaus sehr beliebt ist. St\u00fccke wie: D<i>er Meisterboxer, <\/i><\/span><span class=\"s1\"><i>Familienkrach im Doppelhaus <\/i>oder 2006, <i>K\u00fcsse f\u00fcr die Tanten, <\/i>sind bei vielen Besuchern, aber <\/span><span class=\"s1\">auch bei den Spielern noch in bester Erinnerung.<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Doch in dieser Zeit gab es auch einige \u201eTiefschl\u00e4ge\u201c. Es fehlten Mitspieler, Akteure. Der <\/span><span class=\"s1\">Nachwuchs im Erwachsenen-Bereich. <\/span><span class=\"s1\">Aus diesem Grund wurde in den Jahren 2002 und 2003 je drei Einakter gespielt. Diese kamen zwar <\/span><span class=\"s1\">beim Publikum gut an, doch das Problem konnte nicht gel\u00f6st werden. Im Jahre 2004 fiel das <\/span><span class=\"s1\">Lustst\u00fcck sogar aus. Auch wenn das nicht an den wenigen Spielern lag, so waren diese Jahre <\/span><span class=\"s1\">sicherlich ein Tiefpunkt.<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Nicht davon betroffen waren die M\u00e4rchenspiele. <\/span><span class=\"s1\">Doch rechtzeitig zum 125j\u00e4hrigen konnte man an alte Erfolge ankn\u00fcpfen. Das Jubil\u00e4um 2007 wurde <\/span><span class=\"s1\">mit der gesamten Bev\u00f6lkerung im Festzelt auf dem inzwischen erbauten Dorfplatz gefeiert. F\u00fcr den <\/span><span class=\"s1\">ansonsten \u201esehr trockenen\u201c Festabend lie\u00df der Verein ein eigenes Theaterst\u00fcck schreiben. \u201eDer <\/span><span class=\"s1\">Festausschuss tagt.\u201c Heinz-Peter M\u00fcller&nbsp;hatte daf\u00fcr unser Vereinslokal, Gastst\u00e4tte Thoma, als <\/span><span class=\"s2\">gemalte Kulisse auf die B\u00fchne des Festzeltes<\/span><span class=\"s3\"><b>&nbsp;<\/b><\/span><span class=\"s1\">gezaubert.&nbsp; In diesem St\u00fcck wurden die offiziellen <\/span><span class=\"s1\">Teile des Abend in unterhaltsamer Form dargebracht. Auch der Jubil\u00e4umsabend am n\u00e4chsten Tag, <\/span><span class=\"s1\">wurde allen Unkenrufen zum Trotz ein riesiger Erfolg. Der Vorsitzende, Alfred Hilgers, hatte in <\/span><span class=\"s1\">seinem Urlaub in Gr\u00f6mitz, eine Zweimann-Band entdeckt, die f\u00fcnf bis sechs Stunden das Publikum <\/span><span class=\"s1\">unterhalten konnte. Dabei bezogen sie ihre Zuh\u00f6rer in ihr Programm ein. Er sollte recht behalten.<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Die \u201eHuNi\u00b4s\u201c aus Hindelang rockten das Siersdorfer Festzelt. <\/span><span class=\"s1\">Das Fest schloss mit einem Familiennachmittag unmittelbar am Sonntag nach dem gro\u00dfen Festzug.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus der Geschichte des Theatervereins \u201eEinigkeit 1882\u201e Siersdorf Eine Zusammenfassung bis zum 125j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um 2007 Der Theaterverein wurde im Jahre<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-846","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/theater1882.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/846","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/theater1882.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/theater1882.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/theater1882.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/theater1882.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=846"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/theater1882.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/846\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":850,"href":"https:\/\/theater1882.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/846\/revisions\/850"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/theater1882.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=846"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}